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++ Saisonrückblick Teil 2 ++

14.01.2018

Der erste Teil des Saisonrückblick 2017 beschäftigte sich mit dem Euro Winners Cup, im Teil 2 blicken wir nun auf die GBSL und die Playoffs zur Deutschen Meisterschaft in Warnemünde zurück.

Als Titelverteidiger war die Saisonziele schnell formuliert. Der Erfolg des Vorjahres sollte nach Möglichkeit wiederholt werden. Natürlich war uns klar, dass das kein Selbstläufer werden würde, da wir personell zu Saisonbeginn einige Rückschläge verkraften mussten.

Zuerst der Abgang von Nationalspieler Kepper Sousa da Silva, der aus beruflichen Gründen zum HSV Beachsoccer wechselte. Keppi war in der Meistersaison einer unserer Schlüsselspieler in der Abwehr und dieser Abgang tat natürlich sehr weh. 
Daneben verletzte sich Felix Stehr am Kreuzband und fiel für die komplette Saison aus.

Als Zugänge konnten wir Nico Stehr und Kevin Hagemann begrüßen, die aber erst einmal Erfahrungen im Beachsoccer sammeln mussten.

Die Saison begann mit den Spieltag in Warnemünde. Die Rostocker Robben empfingen die Mannschaften am schönen Ostseestrand. 
Unsere Gegner zum Saisonauftakt waren das Beach Soccer Team Chemnitz, Hertha BSC und die Jungs vom FC Versandkostenfrei. 
Wir hätten uns das ganze grundsätzlich etwas einfacher vorgestellt, da wir Chemnitz und Hertha neben den Rostocker Robben auch zum Favoritenkreis der GBSL zählten.
Da der Spieltag aber unmittelbar vor dem Euro Winners Cup lag, war es andererseits ganz gut, da wir die Spiele zur Vorbereitung gut gebrauchen konnten.

Der Saisonauftakt gelang. Mit einer konzentrierten Leistung, konnten wir das Spiel gegen Chemnitz mit 5:3 gewinnen.

Mit Hertha BSC erwartete uns im zweiten Spiel ein Gegner, der uns uns schon 2016 alles abverlangte. Die Berliner um Joel Nißlein begann stark und wir hatten Glück, dass das Aluminium mehrfach für uns rettete. Auf der Gegenseite nutzen wir unsere Chancen konsequent und gingen zwischenzeitlich mit 3:0 in Führung Hertha kam zwar nochmal auf 3:2 heran aber wir brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. 
Das dritte Spiel gegen Versandkostenfrei konnten wir auch mit 3:1 gewinnen, so das wir mit 9 Punkten einen optimalen Saisonstart hinlegten und mit Selbstvertrauen die Reise nach Portugal antreten konnten.

Mit neuen Erfahrungen zurück aus Portugal, stand unser Heimspieltag vor der Tür.
Im Vergleich zur Premiere im Vorjahr, war das Spielfeld im Aaseebad diesmal keine Baustelle mehr und wir freuten uns vor heimischer Kulisse neben den Spielen gegen die Bavaria Beach Bazis und den HSV, insbesondere auf das Duell mit den Rostocker Robben.

Das Spiel gegen die Bazis wurde mit 7:5 gewonnen, allerdings waren wir in der Definsive anfällig und kassierten unnötige Gegentore. Hier waren einige wohl schon in Gedanken bei den Robben und daher etwas unkonzentriert. Das durften wir uns im Topspiel des Tages nicht leisten.

Zum Abschluss des Tages ging es gegen unsere Dauerrivalen aus Rostock und es wurde das erwartet schwere, aber für die Zuschauer spektakuläre Spiel.
Die Robben begann furios und gingen im ersten Drittel mit 3:0 in Führung. Bei den Zuschauern machte sich Ernüchterung breit und wir mussten uns deutlich steigern um nicht die erste Saisonniederlage zu kassieren. 
Trainer Sebastian Ullrich fand in der Pause die richtigen Worte und das zweite Drittel wurde deutlich besser. Wir verkürzten durch Tore von Stefan Bohle und Christian Biermann auf 3:2, ehe der Goalgetter der Robben, Sven Körner zum 4:2 traf. Doch wir waren nun im Spiel und wiederum Biermann und Tobias Göttlich konnten zum 4:4 ausgleichen. 
Doch auch die Robben wollten unbedingt gewinnen und Nationalspieler Sven Thürk brachte seine Farben wieder in Führung, bevor wir durch Thorsten Heegers Ausgleichstreffer mit 5:5 in die Drittelpause gingen. Wie immer gegen die Robben musste die Entscheidung im letzten Drittel fallen.
Hier konnten die Robben jetzt aber nicht mehr zulegen und wir gingen durch zwei Tore von Valon Bequiri und einen weiteren Treffer von Göttlich mit 8:5 in Führung. Den Robben gelang durch Thürk noch der Anschlusstreffer zum 8:6, aber mehr ging nicht mehr. 
Geschafft, wieder einmal die Robben geschlagen und die weiße Weste behalten. Die zahlreichen Zuschauer waren begeistert. So muss Beach Soccer sein.

Am Sonntag gewannen wi auch unser drittes Heimspiel gegen den HSV mit 8:4 und ein perfekter Heimspieltag ging zu Ende.

Am nächsten Spieltag waren wir zum ersten mal Gast beim HSV Beachsoccer. Für uns standen diesmal nur 2 Spiele auf dem Programm, so das wir nur am Samstag in die Hansestadt fuhren. Leider hatten wir eine Panne mit unserem Bulli und so kam erst einmal nur die halbe Mannschaft in Hamburg an. Glücklicherweise hatten wir mit Sandball Leipzig einen der leichteren Gegner und auch mit einer Rumpfmannschaft gewannen wir das Spiel 10:3.
Bei Abendspiel, gegen die bis dahin ebenfalls ungeschlagenen Beach Royals Düsseldorf, waren dann wieder alle Mann an Bord. Bei einem Sieg war uns Platz 3 bereits sicher und damit auch der Platz in den Playoffs.
Wir spielten konzentriert und gingen bis zum Ende des zweiten Drittels mit 5:1 in Führung. Im letzten Drittel konnten die Royals zwar noch einmal verkürzen aber wir behielten mit 5:3 die Oberhand und traten sehr zufrieden den Rückweg nach Ibbenbüren an.

Der letzte Spieltag fand am Unterbacher See in Düsseldorf statt. Bei den Beach Royals Düsseldorf wollten wir die reguläre Saison erfolgreich zu Ende bringen. Die Gegner waren Real Münster und der Wuppertaler SV.
Um es kurz zu machen, wir gewannen gegen Münster mit 9:3 und gegen den WSV mit 4:2. Somit gelang uns wie im Vorjahr, wieder eine perfekte reguläre Saison. Wow!

In den Halbfinals trafen wir auf den Viertplazierten Hertha BSC Berlin. Im anderen Halbfinale trafen die Rostocker Robben als Zweiter der Saison auf die Beach Royals Düsseldorf, die eine starke Saison mit dem dritten Platz beendeten.

Die Berliner hatten sich zu Saisonbeginn bereits als unbequemer Gegner gezeigt und wir wussten das es schwer werden würde. Wir starteten gut ins Spiel und gingen mit 3:1 in die erste Drittelpause. Die Hertha erwischte den besseren Start in Drittel zwei und glich schnell zum 3:3 aus. Christian Biermann brachte uns dann mit 4:3 in Führung, ehe Joel Nißlein mit Fallrückzieher wieder zum 4:4 ausgleichen konnte. 
Im letzten Drittel ging Hertha dann durch einen Freistoß mit 5:4 in Führung. Tobis Göttlich erzielte den Ausgleich zum 5:5 aber einen fehler in der Defensive nutze die Hertha eiskalt zum 6:5 Siegtreffer. 
Enttäuscht verließen wir mit der ersten Niederlage seit dem Finale 2015 den Platz. Serie gerissen und plötzlich war das angepeilte Finale in Gefahr.
Im Rückspiel beim Saisonfinale in München mussten wir uns deutlich steigern, wenn wir das Finale erreichen wollten.

Mehr zum Rückspiel und zum Rest der Saison, in Teil 3 des Saisonrückblicks 2017.
Stay tuned.

Danke an die Ibbenbürener Volkszeitung für die Fotos

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